Die kurze Antwort: Gelegentlich ist es unproblematisch – als Dauerlösung schadet es dem Gummi und kann die Haut reizen. Der ständig gedehnte Gummi verliert seine Form, und ein stramm sitzender Ring am Handgelenk drückt Abdrücke in die Haut. Es gibt bessere Immer-dabei-Lösungen.

Was passiert mit dem Gummi am Handgelenk?

Ein Haargummi ist für kurze Dehnphasen gebaut: binden, tragen, lösen. Am Handgelenk hängt er dagegen stunden- oder tagelang in maximal gedehntem Zustand. Elastisches Material erholt sich von Dauerdehnung schlechter als von Wechselbelastung – der Gummi wird weiter und hält im Haar spürbar schlechter. Wer seine Gummis mag, gönnt ihnen die Box statt des Handgelenks.

Und was sagt die Haut dazu?

Ein eng anliegender Gummi hinterlässt sichtbare Druckstellen und kann bei empfindlicher Haut scheuern – besonders unter Uhrenarmband oder im Sommer, wenn Schweiß dazukommt. Locker sitzende, weiche Gummis sind hier deutlich verträglicher als schmale, harte Ringe.

Die bessere Immer-dabei-Strategie

Der Grund fürs Handgelenk ist ja berechtigt: Man will vorbereitet sein. Die Alternative ist ein fester Mini-Vorrat an den Orten, an denen du ihn brauchst – zwei Gummis im Reißverschlussfach der Handtasche, zwei im Auto, zwei in der Sporttasche. Aufgefüllt wird aus der großen Box zu Hause. So bist du versorgt, ohne dass ein Gummi dauerhaft leidet.

Wenn es doch das Handgelenk sein soll

Dann wenigstens richtig: Nimm einen weichen, größeren Gummi, der locker sitzt statt einzuschnüren – etwa einen weichen 4-cm-Gummi oder einen Scrunchie, der am Handgelenk fast wie ein Armband aussieht. Schmale Silikongummis gehören dagegen nicht ans Handgelenk: Sie sitzen dort stramm und leiden am meisten.

Fazit: Gewohnheit mit besserer Alternative

Ab und zu: kein Drama. Dauerhaft: schlecht für Gummi und Haut. Die elegantere Lösung sind kleine Depots in Tasche, Auto und Sporttasche – nachgefüllt aus einer sortierten Box wie der aus unseren Haargummi-Sets. Dann ist immer einer da, und keiner leidet.

Svenja